Mal Luft machen und doch Danke sagen….

Hallo,
der folgende Post wird von mir im Namen meiner Freundin / Frau Sam veröffentlicht, weil sie selbst im Moment emotional zu aufgewühlt ist um ihn selbst zu schreiben.

Zum Verständnis:
Meine Freundin hat eine besondere Form von Asperger Autismus.
Sie hat ein visuelles Gedächtnis. Das bedeutet sie denkt nicht in Worten wie andere Menschen, sondern ausschließlich in Bildern. Das bedeutet, dass sie diese Bilder erst in Worte übersetzen muss. Ähnlich wie Temple Grandin die das hier recht anschaulich erklärt.
Das führt dazu, dass sie in stressigen und emotionalen Situationen wie diesen hier, zu einer recht ausgeprägten Legasthenie neigt. Und um das, was sie sagen möchte auf angemessene Art ausdrücken zu können, hat sie mir den folgenden Blog Eintrag so diktiert, wie er im Folgenden steht:

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Hallo liebe Leute,
seit Tagen überlege ich nun, wie ich den folgenden Text formuliere.
Wieder und wieder musste ich das Folgende neu formulieren, weil sich die Situation um die es geht immer wieder verändert und zum Schlimmeren gewendet hat.

Es geht immer noch um den 29c3. Um genau zu sein geht es unter anderem um diese unsäglichen Creepercards auf dem Kongress und dieser Hype, der darum gemacht wird.
Nun will ich hier nicht den 376. Rant zu dem Thema schreiben. Das haben andere schon zu genüge getan.
Wer meine Meinung dazu wissen will, soll einfach den entsprechenden Blog-Eintrag von Fefe lesen, der zu 100% meine Meinung widerspiegelt.

Leider muss ich gestehen, dass auch ich einige dieser Creepercards zum verteilen angenommen habe. Allerdings kannte ich zu diesem Zeitpunkt den Hintergrund nicht und fand, dass sie gerade für mich, die in Stress-Situationen oft komplett die Sprache verliert, eine gute Methode ist um mich meinem Gegenüber mitteilen zu können. Dazu aber später mehr.

Worauf ich eigentlich hinaus möchte ist ein offener Brief an den CCC und das gesamte Orga-Team des 29c3.
Der Brief darf auch gerne weiterveröffentlicht werden, falls das von jemandem gewünscht ist.

Ps.: Entschuldigt bitte den ellenlangen Blogeintrag, aber kürzer ging es leider nicht, wenn ich meinen Standpunkt richtig klarmachen wollte.
 
Hier nun also der Brief:

Hallo liebe CCCler liebes Orga-Team,

ich möchte mich auf diesem Wege einmal herzlichst bei euch bedanken.
Zu meiner Person:
Ich bin eine 33 jährige Asperger-Autistin und war im Dezember zum erstenmal auf einem CCC Kongress.
Ich verfolge die Aktivitäten des Clubs und auch die Kongresse zwar schon seit vielen Jahren online, da ich aber auf Grund meines Austismus und einer posttraumatischen Belastungsstörung große Angst vor dem Kontakt mit fremden Menschen habe, habe ich den Kongress bisher immer gemieden. Aus diesem Grund war auch mein Freund, der im Gegensatz zu mir aus dem IT Umfeld kommt, schon seit fast 10 Jahren nicht mehr auf dem Chaos Communication Congress.
Ich bin selbst sehr technikaffin, obgleich ich mich sicherlich nicht mit „richtigen“ Hackern auf eine Stufe stellen würde. Ich bin aber ein großer Freund der ethischen Grundsätze des Vereins.
Da ich immer einmal einen Kongress live erleben und die Leute die ich so sehr mag, obwohl ich sie nie persönlich kennengelernt habe im realen Leben treffen wollte, haben ich und mein Freund beschlossen doch zum 29c3 zu fahren.

Da ich jedoch nicht wusste, wie ich auf so einem überlaufenen Kongress meine Defizite und meine besonderen Bedürfnisse klar machen sollte, hat mein Freund mir extra für den 29c3 ein T-Shirt gestaltet, dass eine Art Bedienungsanleitung für mich darstellt.
Darauf war unter anderem zu lesen, das ich Autistin bin, das man mit mir sprechen kann, mir Dinge zeigen kann, bitte etwas Geduld mit mir haben soll, und was besonders wichtig ist, man mich bitte nicht anfassen darf.
Gerade letzteres würde bei mir zu sogenannten dissoziativen Störungen führen. Das heißt, das Gehirn kappt chemisch die Verbindung zur Außenwelt und ich erstarre im wahrsten  Sinne des Wortes zur Salzsäule.
 Somit versteht ihr vielleicht ein bischen, warum mich der Besuch so viel Überwindung gekostet hat und wie wichtig es mir trotzdem war, dabei zu sein.

Als wir am ersten Tag auf dem Kongress angekommen sind, war ich super nervös.
So viele Menschen liefen durcheinander. Ich kannte niemanden. Ich dachte schon, „Hier lernst du nie jemanden kennen. Hier gehst du unter.“
Ich wollte schon wieder gehen.

Wie sehr ich mich doch irren sollte.

Schon an der Kasse, wo wir unsere Armbändchen bekamen, respektierte man mein Distanzbedürfnis auf freundlichste Art und Weise und ich durfte mein Bändchen selbst anlegen.
Ich musste nicht einmal etwas sagen. Ein stummer Hinweis auf mein „Autisten“ T-Shirt genügte und der freundliche junge Mann am Eingang trat lächelnd zurück und überließ mir den Cramper mit dem ich das Bändchen verschloss.

Auch im weiteren Verlauf des ersten Tages trat mir niemand zu nahe. Die Leute lasen mein Shirt und viele erkundigten sich danach.
Manche wollten mehr über meine Erkrankung erfahren, andere wollten wissen, ob das tatsächlich so ist, wie es auf dem Shirt steht. Wieder andere fanden die Idee einfach nur klasse.

Nie, nicht ein einziges Mal wurde ich mit verächtlichen Blicken bedacht, niemand überschritt meine Grenzen, niemand machte sich über mich lustig. Keiner der Besucher reagierte verächtlich oder beleidigte mich.

Dies war für mich eine ganz neue Erfahrung. Draußen auf der Strasse sieht das anders aus.
Ich war mein ganzes bisheriges Leben immer wieder Opfer von Anfeindungen der übelsten Art.
Lange Zeit wusste ich ja selbst nicht was mit mir los war, da Aspies oft erst sehr spät diagnostiziert werden. Ich war bereits etwa 30 Jahre alt, als ich endlich die Diagnose erhielt.
Ich bin durch mein oft auffälliges Verhalten und meine häufige Unfähigkeit die Intention von Personen richtig einzuschätzen schon mehrmals in meinem Leben auch Opfer von massivem Missbrauch geworden.
Ich will hier nicht zu sehr ins Detail gehen, da dass sehr unschöne Geschichten sind und mit dieser hier nichts zu tun haben.

Am ersten Tag drückte mir dann jemand, nach der Lektüre meines T-Shirts diese Creepercards in die Hand. Zunächst dachte ich, „Oh prima. Die helfen mir bestimmt, mich in Stress-Situationen meinem Gegenüber mitteilen zu können.“
Ich habe auf dem Kongress auch einige davon verteilt. Allerdings nur die grünen.
Für die gelben und roten hatte ich keinerlei Verwendung.
Im nachhinein muss ich aber gestehen, dass ich mich fast ein bischen schäme, diese Karten verteilt zu haben, auch wenn es nur grüne waren.
Die Art und Weise wie diese Karten von anderen Frauen eingesetzt wurden hat mich erschrocken und zutiefst erschüttert.
Ich weiß nicht, was diese Frauen für ein Problem haben. Ich weiß nicht ob denen klar ist, was die mit ihrem mimimi Gehabe für einen Schaden anrichten gegenüber Frauen die mit echtem Sexismus und Missbrauch zu tun haben. Wer soll denn eine Frau noch ernst nehmen, die über Missbrauch klagt, wenn solche Schlagworte derart inflationär gehandhabt werden.

Daher auch dieser Brief mit einem ausführlichen Danke schön.

Ihr, also der CCC, das Orga-Team, und die ganze Community habt einen unglaublichen Job gemacht.
Ungeachtet der Tatsache, dass ihr ein derart riesiges Event gestemmt bekommen habt, seit ihr (zumindest aus meiner Sicht und wie ich es erleben durfte) euren Ansprüchen an die Hackerethik und eurer Anti-Harassment Policy mehr als gerecht geworden.

Ich habe so viele wahnsinnig freundliche und nette Menschen kennengelernt.
Niemanden hat es interessiert, dass ich behindert bin. Man hat es einfach akzeptiert. Es war kein Thema. Das konnte ich auch bei anderen beobachten. Ich behaupte mal, dass ich leider ein ziemlich geschultes Auge dafür habe. Und ich war ja nicht die einzige Behinderte auf dem Kongress. Auch die Anderen wurden einfach akzeptiert. Beziehungsweise es wurde einfach kein Thema daraus gemacht.

Ihr habt es geschafft, dass ich mich bereits am zweiten Tag so wohl gefühlt habe, dass ich sogar ohne meinen Freund ein wenig durch das Gebäude streifen konnte, ohne Schweißausbrüche zu bekommen. Sonst ist mein Freund immer als Aufpasser an meiner Seite. Und sonst ist das auch notwendig.
Ich konnte sogar alleine zwei Vorträge besuchen, während mein Freund in einem Workshop war.

In der Nacht vom dritten auf den vierten Tag saßen wir noch spät in der Hardware Hacking Area und mein Freund lötete noch an einer Platine rum, als ein paar Jungs mit ein paar lustigen Spielsachen in der Nähe unseres Tisches rumkasperten. Ich war von den Dingern so begeistert, dass ich wie ein kleines Kind in die Hände klatschte.
Im Normalfall hätte ich erwartet jetzt komisch angesehen zu werden.
Nicht bei euch.
Die Jungs fragten nur ob ich auch eins haben will. Als ich entgegnete, dass ich zwar technisch interessiert sei, aber noch nie wirklich gelötet habe, meinten sie nur: „Macht nix. Komm mit, wir zeigen dir wie das geht.“
So etwas kannte ich bisher nicht.

Ihr wart alle so super nett zu mir, dass mir jetzt noch die Tränen in die Augen schießen, wenn ich daran denke.

Und auch die bekannteren Gesichter des Kongresses. Für mich unglaublich.
Am letzten Tag begegnete uns noch Constanze auf dem Flur und mein Freund hatte eine Frage an sie. Und obwohl sie mit Sicherheit in den Tagen und Wochen vor und während des Kongresses bis über die Ohren im Stress gestanden haben muss, nahm sie sich freundlich die Zeit, sich mit uns zu unterhalten.
Eine Person, die ich sonst eigentlich nur von Kongress-Videos, dem Radio, dem Fernsehen oder als Sachverständige des Bundesverfassungsgerichts kannte. Diese Person, deren Arbeit ich sehr bewundere, steht also einfach so da und unterhält sich mit mir kleiner Autistin.
Für euch mag das normal sein. Für mich ist es das nicht. Leider.

Ich bin mir sicher, dass auf einem Kongress auf dem fast 7000 Menschen 4 Tage lang fast rund um die Uhr zusammen sitzen, auch der ein oder andere Spacken dabei ist. Ganz sicher sogar.
Aber ich habe keinen getroffen.
Ich habe mich zum ersten Mal in meinem Leben in einer so großen Menge von Menschen, die ich zudem gar nicht kenne, wirklich akzeptiert und wohl- gefühlt.

Und das, obwohl ich eigentlich noch nicht mal eine Haeckse bin. Vielleicht werde ich auch niemals eine. Vielleicht doch. Wer weiß. Aber ich hatte halt nicht den Eindruck, dass das wirklich wichtig gewesen wäre. Die Leute haben sich einfach gefreut, dass ich mich für ihre Arbeit interessiere und lernen wollte.

Auch dafür: Vielen herzlichen Dank.

Ich könnte noch stundenlang so weiterschreiben, aber der Brief ist jetzt schon zu lang.
Ich möchte eigentlich nur noch folgendes sagen:

Mit eurer unermüdlichen Arbeit, eurem Einsatz und eurem freundlichen Wesen habt ihr es geschafft, einen tollen Kongress auf die Beine zu stellen. Allen Unkenrufen und Feministen-Trolls zum Trotz.

Und was für mich persönlich noch viel wichtiger ist:

Ihr habt es geschafft, dass diese kleine ängstliche Autistin seit dem 29c3 jetzt jedes Jahr im Dezember in Hamburg ein zweites Zuhause hat.

Dafür im besonderen:

D A N K E .

Samantha (Sam) Becker

Ps.: Wir sehen uns 2013……

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29c3

–>

Wie wir ja auf Google+ geschrieben haben, waren ich und mein Freund auf dem jährlichen Hackertreffen in Hamburg. Dem 29C3.
Nun da ich zurück bin, vom Chaos Communication Congress würde ich gerne ein kleines Résumé ziehen und euch einen kleinen Einblick darüber geben, wie ich (eine Autistin) den Kongress gesehen habe.

Erst einmal möchte ich mich für diese gelungenen 4 Tage ganz herzlich beim kompletten Orgateam und allen Mitwirkenden bedanken. Es waren die tollsten 4 Tage die ich seit langen hatte.

Jetzt aber zu meiner kleinen Berichterstattung:
Schon ein paar Tage vor dem Congress zeichnete es sich ab, dass ich doch ganz große Angst hatte mich nicht gut mitteilen zu können und meine sehr niedrigen Grenzen nicht deutlich genug machen zu können.
Daher musste ich mich mit meinem Freund darüber unterhalten.
Ich erklärte ihm, ich hätte große Angst, dass mir jemand bei den Unterhaltungen die Hand geben würde, oder aber mein komisches Verhalten falsch verstehen könnte.
Da ich in Stress-Situationen leider manchmal völlig überfordert reagiere, musste eine Lösung her bei der ich nicht gezwungenermaßen kommunizieren musste und trotzdem wild fremde Menschen mein Anliegen verstanden.
Und dies möglichst ohne das mein Partner ständig mich erklären muss.
Der rettende Einfall kam dann von meinem Freund.
Er entwarf mir ein T-shirt mit der Aufschrift
Beware!
Autistic Savant!
Darunter waren drei Fortschrittsbalken zu sehen:
Visual Memory: 500%
Ram: 300%
Socialcompetence: 3,14159265% (die zahl Pi)
Unter diesen Fortschrittsbalken war das User Manual (Bedienungsanleitung) zu lesen :
Show me, talk to me, bear with me,
but please:
Don’t Touch!
Was soviel bedeutet wie: „Zeigs mir, sprich mit mir, hab Geduld mit mir, aber bitte nicht anfassen!“
Natürlich war ich ganz aufgeregt, bis das T-shirt bei uns ankam.
Der Druck war besser geworden wie ich es erwartet hatte und irgendwie fand ich die Idee super gut.
Ich hätte meinen (Gen)Defekt natürlich auch versuchen können zu verbergen, was aber in solchen Situationen meistens eh nicht funktioniert.
So haben die Leute wenigstens einen kleinen Hinweis, warum ich so „komisch“ bin und reagieren vielleicht etwas verständnisvoller.
Ich hatte sehr viel Angst vor den Reaktionen der Leute auf mein T-Shirt, gerade auch weil es so eine kurze Zeit nach dem Amoklauf in den USA stattfand.
Aber auf der anderen Seite dachte ich, wenn ein paar Leute ein anderes Bild von einer Autistin zu sehen kriegen, wäre das auch eine Art Versuch der Aufklärung.
Wie waren nun also die Reaktionen auf mein T-Shirt und meine Person:
Ich musssagen die Hacker Communityhat viel besser reagiert wie ich es mir je erhofft hatte(vielen lieben Dank dafür).
Gleich am Eingang kam mein Shirt sofort zum Einsatz. Nach dem wir die Bändchen für den Eintritt bekommen hatten, stand ein paarMeter weiter ein junger Mann, der mir beim verschließen helfen wollte. Da ich sehr aufgeregt war, konnte ich mich auch in diesem Moment nicht mitteilen, dass ich nicht Angefasst werden möchte. Doch da kam mir mein T-Shirt das erste mal zur Hilfe.
Ich zeigte einfach mit meinem Finger darauf und sofort lächelte der Junge und nahm seine Hände hoch als wollte er sich ergeben. Also durfte ich mein Bändchen mit so einer komischen Presseselber zu machen. (das empfand ich als super nett, und auch hier für einen riesen Dank).
Der Overload der dann kam, durch die vielen vielen tollen Einblicke, war nicht gerade klein. Zeitweise wusste ich nicht mal mehr wo ich gerade war, noch was ich gerade dort zu tun hatte.
Ich hatte komplett die Orientierung verloren und das sprechen klappte schon einmal gar nicht mehr. Aber dennoch war alles so faszinierend und super das ich einfach weiter da bleiben wollte. Mein Freund zog mich dann erst einmal wieder hinaus um mir ein wenig Pause zu verschaffen.
Schon auf dem Weg zur Raucherpause bemerkte ich, wie viele Leute, an denen ich vorbei ging, mich,bzw das Shirt, anschauten.
Irgendwie wollte wohl jeder wissen was darauf zu lesen war. Manche lächelten, manche lachten, und wieder andere kamen sogar auf uns zu und fragten ob mein T-Shirt dem Realleben entsprechen würde.
Beim Rauchen begegnete mir dann ein Mädchen die sehr interessiert mein Shirt las und mir dann gleich ein Paar Karten in die Hand drückte, zur besseren Verständigung.
Eine Grüne für gutes Verhalten: einzusetzen wenn mir einer besonders gut half.
Sowie eine Gelbe und eine Rote, wenn das Verhalten meines Gegenübers nicht so prickelnd war.
Ich bedankte mich dafür. Mir war aber sofort klar, dass ich nur die Grüne jemals einsetzen würde. Ich fand das Kommunizieren über eine Karte, gerade für mich, keine schlechte Idee.
Was mir im weiterem Ablauf des Tages und des Kongresses auffiel war, dass ich egal mit wem wir auch immer ins Gespräch kamen, ich mich nicht vor Händedrücken und Verabschiedungen drücken musste.
Die Leute taten es einfach nicht. Niemand begrüßte mich mit Handschlag oder verabschiedete sich so (danke dafür).
Das Don’t Touch zeigte anscheinend Wirkung.
So wenig wie auf diesem Kongress, ist mir noch nie eine Hand entgegen gestreckt worden. Das nahm ein wenig den Stress raus und sorgte dafür das es für mich ein wenig erträglicher wurde.
Ganz nette Leute traf ich dann auch beim Stand der Digitalcourage, die mir nach einer Fragestellung sogar das Suchen nach einer fachkundigen Ansprechpartnerin abnahmen und durch das ganze Kongressgebäude liefen um meine Frage beantworten zu können. Auch hierfür ein riesiges Dankschön.

Am zweiten Tag lief alles etwas besser und ich verlief mich auch nicht mehr ganz so oft. Ich traute mich sogar ein- zweimal ohne Begleitung in eine Vorlesung hinein und versuchte etwas mutiger zu werden. Ich sprach zwar keinen an, dafür sprach mich jemand an.

Nach der Vorlesung kam ein Junger Mensch zu mir und fragte mich wo ich das Shirt her hätte, er fände das gut und wollte sich auch eines bestellen, leider musste ich ihm sagen das es ein eigenes Design war und das es das T-Shirt nicht öffentlich zum kaufen gibt. ( I`m sorry dafür.)
Da das T-Shirt so gut wirkte, gab es mir eine Art Sicherheit was dazu führte, dass ich bereits am dritten Tag ziemlich frei von Overloads über den Kongress laufen konnte.
Verlaufen tat ich mich zwar immer noch, aber angesichts dieser verwirrenden Größe war das auch nicht verwunderlich.
Alles in Allem, waren es vier super Tage.
Klasse Leute und ein allerherzlichstes Dankeschön an alle Hacker die mich so nahmen wie ich bin. Respekt denn das schaffen die wenigsten Leute in meiner Umgebung zu Hause.
Und einen lieben Gruß und Respekt an alle Helfer die so einen riesigen Kongress erst möglich machen
Sam Becker

Update:

Hier noch ein Link zu dem Blog von „neuberlinern“ die dort die Funktion der sogenannten Creeper-Cards näher erklärt.
Lesenswert
http://neuberlinerin.wordpress.com/