Und alles fing mit einem Kleeblatt an

Es war ein nicht ganz so schöner Abend, die Wolken hingen dick und schwarz unter dem Himmel, als meine zwei Hunde vor mir her einen Waldweg trotteten. Ganz zufällig sah ich auf die Grashalme am Rande des Weges, auf einmal Erblickte ich in einem Kleefeld etwas, das nicht ins Bild Passte. Ich Stockte ging den einen Schritt wieder zurück und suchte das Störbild, keine zwei Sekunden Später sah ich es, es war ein 4Blättriges Kleeblatt. Ich Pflückte es und Trug es den ganzen langen Weg vorsichtig, bis zu meinem Auto, in meiner Hand.

Man sagt über 4Blättrige Kleeblätter, das sie Glück bringen, sehr abergläubisch bin ich nicht, aber gehen wir mal einen Moment lang davon aus, es würde stimmen. Warum sollte nur mir dieses Glück gehören, weil ich es Gefunden hatte, und brauche ich das Glück denn im Moment wirklich? Gibt es nicht Menschen die es gerade dringender benötigen würden als ich? Und wann bekommt man das Glück? wenn man es sieht, es Pflügt  oder wenn man es besitzt? Was wäre eigentlich wenn man das Kleeblatt verschenken würde, würde der andere dann dieses Glück bekommen?

Ich würde es sehr egoistisch von mir finden, Glück für mich alleine behalten zu wollen, und so dachte ich darüber nach,nein, für mich alleine würde ich das Glück wirklich nicht Behalten. Viel lieber würde ich es Teilen.

Und so entstand ein Twitterpost

kleeblatt1

Auf eine Antwort brauchte ich nicht lange zu warten, ein User meinte, das in dem Moment beide das Glück bekommen, und meine Gedanken liefen weiter, wenn es so wäre, wäre es doch so einfach, wie geil wäre es mit Vielen Leuten sein Glück Teilen zu können. Denn im Moment ist die Welt mehr als rau und Hässlich, wäre es dann nicht gut, sie ein wenig sanfter werden zu lassen? Und ich schrieb aus meiner Seele diesen Wunsch, für euch auf : Können wir das Glück,dann nicht so über den ganzen Erdballen schicken,wenn sich das Glück beim weiter Verschicken weiter teilt ?

Kleeblatt2

Und die Antwort die ich bekam rührte mich: Glück gehört wie wir wissen, zu den Dingen, die sich mehren wen man sie mit anderen Teilt. Also meinetwegen sofort.

Und so entstand die Idee zur Aktion #geteiltesglück, meine Vision das Kleeblatt an einen Lieben Menschen zu schicken, der davon ein Foto macht, es mit uns auf Twitter Teilt und es dann an einen weiteren Menschen schickt, von dem er denkt das er etwas Glück gebrauchen könnte. Wenn viele mit machen und das Kleeblatt hoffentlich ganz lange im Umlauf bleibt, dann würden wir es vielleicht, nicht schaffen alle Leute von einem Aberglauben zu überzeugen ;-), aber es wäre ein tolles Zeichen.

Also hier mein Aufruf: macht mit unter dem Hashtag #geteiltesglück.

Hier könnt ihr verfolgen, wer das Kleeblatt gerade hat, und solltet ihr selber Post mit dem Kleeblatt bekommen, so teilt es auf Twitter mit uns und schickt es weiter. So das Hoffentlich ganz viele Leute, von meinem #geteiltesglück etwas abbekommen und es weiter Tragen.

 

Update:  Der erste schritt wäre Geschafft

Update: Das #geteilteglück ist Heute beim ersten Empfänger angekommen

 

Einen Blumenstrauß für einen Mobber

Gerade Flackert eine Nachricht durch meine Timeline , hi du, meine Kinder werden Gemobbt, was kann ich dagegen tun ?

Unweigerlich führte das bei mir zu einer Netten Erinnerung, an eine Geschichte wie ich mal mit einem Weiblichen Mobber Umgegangen bin, könnt ihr nun selber Lesen.

Ich trat eine neue Arbeitsstelle an, in einem kleinerem Unternehmen mit ca 40 Mitarbeitern, schon in den ersten Stunden meiner Arbeitszeit machte ich Bekanntschaft mit einer Jungen Blonden Frau. Sofort schoss sie sich mit Hasstiraden auf mich ein, dabei benutzte sie Worte die ich so nicht mal ansatzweise aussprechen würde. Ich kannte diese Person vorher nicht, aber sie machte mir sofort klar das sie mich nicht leiden konnte, und sie mich nicht in ruhe lassen würde, bis ich wieder gehen würde.

Nut** , Hu**, Pflicht** so etwas war mir bis dato noch nie Untergekommen, eine Frau mit so viel Hass auf mich in sich. Ich Verstand gar nicht wo das herkommen konnte, denn sie kannte mich ja gerade mal 10 Minuten lang. Den ganzen Tag und den Darauf folgenden, vor den ganzen Arbeitskollegen, ging es so weiter und niemand sagte etwas dazu, eher sahen die anderen Frauen betreten auf dem Boden, trauten sich aber nicht auch nur etwas dazu zu sagen. Eine kam auf mich zu und meinte mach dir nichts daraus die ist einfach immer so.

Ich wollte mir das aber nicht gefallen lassen, am zweiten Tag war ich schon ziemlich fertig und überlegte mir, wie ich dieser Frau nun Einhalt gebieten könnte. Und mir kam eine Idee. Ich wollte ihr auf eine nette Art und weise beibringen das man mit mir so etwas besser nicht anstellen sollte.

Also am nächsten Morgen ging ich wieder zur Arbeit, aber nicht ohne vorher an einem Blumenladen zu Stoppen und einen Strauß roter Rosen zu besorgen, dann noch ein Anhänger mit einem kleinen Herzen dran und schon war mein Plan im vollem gange. Den Blumenstrauß schön versteckt, hinter meinem Rücken, betrat ich meinen Arbeitsplatz und die Mobberin war auch schon da, sie stürmte gleich mit ihren Hasstiraden auf mich ein. In einer tur schmetterte sie mir dabei Schimpf Worte entgegen, als sie dann nah genug war, kam von mir nicht das übliche beschämende auf den Boden schauen, sondern mein Blick hielt ich fest in ihre Augen gerichtet. Dann nahm ich den Blumenstrauß hinter meinem Rücken hervor. Kniete mich vor ihr nieder und begann ihr vor versammelter Mannschaft eine Liebeserklärung zu machen. Ich liebe dich einfach und mag dein Gesicht, wenn es so Wut verzerrt ist , ich steh auf Erniedrigungen und auf BDSM, du bestärkst meine Gefühle mit jedem Ausdruck von dir, wird mein Liebesgefühl zu dir nur noch stärker und ich will für immer mit dir zusammen sein. Dabei musste ich mich sehr Beherrschen, denn echt sollte das alles aussehen und das tat es auch.  Sie lief Mega rot hat, presste ihre Lippen aufeinander und wollte etwas sagen , doch es war nur ein Gestammel was da aus ihrem Munde heraus kam. Unsicher schaute sie hinter sich in die Runde ihrer Mitarbeiter. Dann schrie sie mich an , du hu*** du Fotz** du schlam*** , doch ich blieb ganz ruhig und schob hinter jedem Wort ein, oh ist das geil, weiter, das gefällt mir , und ich liebe dich immer mehr. Sie riss mir den Blumenstrauß aus der Hand zertrat ihn auf dem Boden und schrie , ich Liebe dich aber nicht.

Und da wusste ich es, ich hatte sie , es ärgerte sie, aber mal so richtig und sie wusste gerade nicht wie sie damit Umgehen sollte. Ich zog weiter meinen Plan durch, bis zur ersten Pause beschimpfte sie mich, mit Sicherheit noch ein Dutzend mal, doch aus meinem Mund kam immer nur, ich Liebe dich und ganz besonders wenn du so wie jetzt zu mir bist. Immer noch hatte sie einen hoch roten Kopf und ich hatte schon ein wenig Angst das dieser bald Platzen könnte. Nach der Pause dann der Wandel ich stand direkt gegenüber vor ihr, und immer wenn ich sie anschaute blickte sie verschämt auf den Boden, sie traute sich nicht mehr, auch nur den Blick in meine Richtung schweifen zu lassen, und ich hatte, ein für alle mal ruhe vor dieser Mobberin……

 

UPDATE:  mich fragt gerade jemand auf Twitter wie ich mich in dieser Situation denn gefühlt hätte. Ich Antwortete so: fühlte sich an, als würde man einen guten Krimi lesen , dessen Ausgang man nicht kennt, ein wenig wie Achterbahn fahren

Reha Ja Nein liegt es wirklich nur an mir ?

Eigentlich sollte ich letzten Monat eine Reha antreten, doch daraus wurde leider nichts.

Eine Reha gegen Schmerze sollte es eigentlich werden, ich hatte einen Termin die Koffer waren gepackt ich war Pünktlich vor Ort. Und doch rollte die Katastrophe schon vorweg. Eigentlich stelle ich mich immer gut auf solche Situationen ein und bereite mich so gut es geht darauf vor. Doch leider ging ich von falschen Voraussetzungen aus, denn ich erwartete ein Ruhiges ankommen, so wie in einem Krankenhaus, leider war dies nicht der Fall. Ich wurde von einer kleinen aber Lauten Eingangshalle überrascht. Dadurch geriet meine Vorstellung über mein Ankommen total aus den fugen. Durch meine Aufregung und ohne Gehörschutz ging es für mich gleich ohne weitere Vorwarnung in den Overload.

Kein Problem dachte ich, bin ja hier Medizinisch Betreut und die Ärzte werden so etwas gut handhaben können. Leider weit gefehlt, schon durch mein auf und ab Gerenne viel ich einfach auf. Ich hatte meinen Aktenordner mit, schließlich müssen die ja wissen, wer da in ihr Haus hinein kommt, auch ging ich einfach davon aus, das die Gefühlten 40 Seiten die ich vorher ausfüllen mussten, gelesen worden wären. Leider auch hier weit gefehlt, die Ärzte wussten nicht was auf sie zu kam und die Bitte das ich mein Essen nicht im Speisesaal zu mir nehmen könnte, führte schlussendlich zum Ausschluss der Reha. Inklusive eines Schreibens an den Rententräger das ich nicht Reha Tauglich wäre.

Dieses Rehahaus das viel Unternimmt um Behinderten Menschen den Zugang zu gewährleisten, Rampen Baut , Extra breite Flure hat, Wegweiser für Blindenstöcke im Boden eingelassen hat, sah sich nicht in der Lage, mich für 4 Wochen zu beherbergen.

Und das einfach nur aus dem Grund, das meine Besonderheiten, eben in ihr vorgefertigtes System nicht hinein passen würde, und ihr System an mich an zu passen, ginge in dieser Einrichtung gar nicht. Sie wären einfach zu Unflexibel dafür und ich, konnte also wieder abreisen.

Ich passe ja oft nicht ins System aber darauf das ich in einem Umfeld von Ärzten und Therapeuten nicht nach meinen Bedürfnissen Behandelt werden kann, darauf war ich nicht vorbereitet. Ist das System wirklich so steif gehalten das es nicht Machbar ist ? Und wenn ja, dann frage ich mich, warum eine Großveranstaltung es jedes Jahr schafft mich genial zu Integrieren, aber so ein Rehahaus nicht in der Lage dazu ist ?

Ich passe mal wieder nicht ins System und warum ? weil ich mich mal, so einfach nicht einem System unter Ordnen kann , sondern das System sich auf mich einstellen müsste. Auf mich eingehen und Überlegungen wie es Trotzdem gehen kann, Fehlanzeige.Also bin ich mal wieder, jemand der an einem System scheitert, das nur noch von Massenabfertigungen lebt. Passt du hinein ist alles gut, passt du nicht, hast du eben halt einfach mal Pech gehabt. Und da sie das ja nicht auf sich zurück fallen lassen wollen, geben sie mal gleich eine allgemeine Empfehlung heraus, das ich nicht Reha (System) tauglich bin.

Ich bin ein gutes Beispiel dafür, wie eng das System tatsächlich gehalten ist und das ein geringfügiges abschweifen davon, schon zu so Massiven Problemen führen kann.

wie geht es nun weiter? naja , der Kreis-Rententräger hat meinen Antrag nun zum Landes-Rententräger geschickt, dieser lässt sich nun ein Gutachten von dieser Klinik schicken. Um danach zu Beurteilen ob es denn irgendwo vielleicht doch ein System geben könnte in das ich hinein passen würde.

Viel Glück dabei …

Meine andere Seite

Heute schreibe ich mal nicht zum Thema Autismus nein Heute geht es mir eher um meine andere Seite, von der ich offen meist nicht so viel erzähle.
Heute geht es um Missbrauch.

darum auch im Vorfeld hier meine *******Triggerwarnung*****

Es ist schlimm wenn einem sehr Jungen Menschen so etwas Passiert, aber noch viel schlimmer (finde ich) sind die Kommentare zu diesem Thema, die man sich oft dazu anhören darf.
Diese Kommentare versetzen einem oft noch Jahre später in eine Art Schockstarre und man weiß oft nicht wie man darauf Antworten soll.
Im Laufe meines Lebens, habe ich oft Aussagen gehört die ich lieber nicht vernommen hätte, einfach weil sie mir die Tränen in die Augen schießen lassen.

Ich muss hier auch mal die Männerwelt etwas in Schutz nehmen, denn aus meiner Geschichte heraus, waren oftmals die Kommentare eher von Weiblichen Mitmenschen verfasst, während ich bei vielen
Männlichen Wesen eher eine Art Mitgefühl geerntet habe. Zumindest bei Gesprächen außerhalb des Internets.

Die Kommentare die ich am meisten zu hören bekam, waren solche wie, Frauen die Vergewaltigt werden sind selber schuld :
Wie die sich auch Anziehen, da müssen sie sich nicht wundern.
Ganz klar haben diese Personen oft auch Ratschläge für mich , die da heißen, zieh dir mal was schicken an , Schminke dich mal, lauf doch nicht immer in solchen lumpen herum usw usw, es sind genau jene Frauen
die dann aber zu mir kamen mit ihrer Meinung, Opfer sind das alles selber schuld.

Doch ich habe nichts der gleichen getan . Sich nicht aufreizend zu kleiden, bedeutet nicht davon verschont zu bleiben, sich nicht zu schminken oder sich nicht aufreizend zu Verhalten bedeutet nicht, das so etwas einem nicht passieren kann.
Ich war 12 beim ersten mal, 13 beim zweiten mal und mit 14 gleich noch einmal. Wie doof kann man sein 3 mal in die gleiche falle zu laufen, bemerkte mal eine Frau zu mir. Beschämend habe ich zum Boden geschaut und nach Erklärungen gesucht.
Eine andere , ergänzte als ich mit ihr darüber redete, ja und wie konnte es dazu kommen, ich meine was hast du gemacht , das dieser Mann das Überhaupt konnte?
Und wieder war ich diejenige, der man Unterschwellig, die schuld für alles gab.

Ich käme mit allem klar und es würde nur halb so weh tun , wenn es diese scheiß, doofen Verfickt** blöden Kommentare nur nicht mehr geben würde. Denn sie tun verdammt noch mal weh.
Ich habe all das nicht getan, und dennoch ist es passiert und ich kann und will nicht dulden, das man mir dafür auch noch die schuld zu schiebt.

Heute ist mal wieder so ein Tag, an dem einfach alles wieder einmal hoch kommt, und dann ist da aber auch wieder diese Wut. Ich kann nicht ändern was passiert ist , ich kann nicht die zeit zurück drehen.
Aber das was ich kann, ist Begreifen das ich für all das nichts konnte, das es nicht in meiner macht lag, das niemand jemals das Recht hatte mich derart zu Verletzen.
Heute ertappe ich mich immer noch dabei, wie ich denke, du hättest doch ! Ja was hätte ich doch? einen Wintermantel anziehen können ? mitten im Hochsommer? Nicht an das gute im Menschen glauben dürfen?
Liebe Leute da draußen, wann immer ihr auf das Thema stoßt bitte ich euch einfach nur diese Kommentare, die sich anfühlen wie Messer in einem Rücken, zu Unterlassen.

Denn niemand hat das recht einen anderen Menschen derart zu verletzen.
Ich kann es niemals ungeschehen machen, aber ich kann lernen damit um zu gehen, ich kann es als einen Teil meines Lebens anerkennen, als einen Teil von mir das auch meine Persönlichkeit geprägt hat.
Ich bin stark geworden. Über die Jahre habe ich gelernt viel zu überstehen, aber das was mich wirklich in die Verzweiflung treibt ist dieses immer wieder kehrende

DU BIST DOCH SELBER SCHULD