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Offener Brief
Am 17.11.2015 bezeichnete der Sicherheitsexperte Karl-Heinz Kamp in der Phoenix-Runde (1) islamistischen Extremismus als eine Form von Autismus. Damit setzt er, den neuesten Prävalenzstudien (2) zufolge, bis zu 2 % der weltweiten Bevölkerung in einen direkten Zusammenhang mit den Anschlägen in Paris und Beirut und den Greuel der Terrororganisationen IS, Boko-Haram und Al Quaida.
Wie auch andere Männer in der Öffentlichkeit, von Jakob Augstein (3) bis Henryk M. Broder (4), verwendet Karl-Heinz Kamp den Begriff als pseudo-intellektuelle Beleidigung (5) und setzt auf den bequemen wie falschen Stereotypen auf, die ein Bild von Autisten als gefühlskalte, emotionslose Roboter prägen. 
Wie in der Vergangenheit, wenn Autisten vorschnell – und nahezu immer falsch (6) – als verantwortlich für Schießereien im Gespräch waren, werfen solche Aussagen ihren Schatten auf die autistische Bevölkerung, jung wie alt. So folgte bereits der Ruf nach Registrierung von Autisten (7) oder ihrer zwangsweisen psychiatrischen Unterbringung. Die Folge waren Gewaltausbrüche wie in England, wo ein jugendlicher Autist gejagt wurde, bis er in einen Abgrund sprang (8), oder direkte Angriffe, weltweit (9). Auch Mütter, die ihre autistischen Kinder töteten oder einen Tötungsversuch unternahmen, bauten ihre Verteidigung auf dieser Welle allgemeinen Autistenhasses auf. 
Auf Grund dieser Vorurteile werden Autisten Hilfen verweigert und scheuen Autisten das Outing in Schule, Universität und Beruf und verzichten damit auf notwendige Unterstützung.
Dass der Präsident einer Bundesakademie und Berater der Bundesregierung, ein Terrorexperte, auf einem öffentlich-rechtlichen Sender diesen Autistenhass weiter schürt, ist nicht hinnehmbar. 
Daher erwarten wir von Karl-Heinz Kamp umgehend eine öffentliche Entschuldigung, von der Bundesakademie für Sicherheitspolitik eine Distanzierung von den Aussagen ihres Präsidenten und vom Sender Phönix ebenfalls eine Distanzierung von den unwidersprochen in ihrem Programm gesendeten Aussagen.
Nachtrag:
Ein Pressesprecher der BAKS sagte dazu, dass „das Wort leider aus laienhafter Kenntnis verwandt wurde“ und sie dafür sensibilisiert wurden. Außerdem wurde zugesagt, auf der Internetseite der BAKS auf die „verkehrte Wortwahl“ hinzuweisen. Eine Bereitschaft zu weiteren Schritten oder einer Entschuldigung war nicht zu erkennen.
Angesichts der Tatsache, dass dieser Hinweis von nur einem Bruchteil der Menschen wahrgenommen werden wird, die diese Sendung gesehen haben, empfinden wir dieses Angebot jedoch als nicht ausreichend um den entstandenen Schaden zu kompensieren und sind insbesondere von der fehlenden Bereitschaft zu einer Entschuldigung enttäuscht.
Quellen:

Unterzeichnerliste :

Organisationen:
1. Verein „autismus Südost-Niedersachsen“
2. autonomes Referat für behinderte und chronisch kranke Studierende im AStA an der Uni Münster
3. Auticare e.V. (Verein von und für Autisten)
4. Autland Nürnberg
Einzelpersonen:
1. Mela Eckenfels (Mitglied ASAN [Autistic Self Advocacy Network])
2. Max Neumann
3. Benjamin Falk
4. Bernd Martin Rohde (Mitglied der CDU)
5. Denise Linke
6. Ina Blodig (Specialisterne)
7. Silke Burmeister (Mitglied bei Amnesty International)
8. Aleksander Knauerhase (Inklusionsbotschafter)
9. Petra Dietz
10. Thomas Dietz
11. Aada K. Lopez
12. Katja Schmidt
13. Sandra Brangs
14. Jan Ismael Kluever
15. Aenne Munkel
16. Carolin  Brendecke
17. Maria Papiomitoglou
18. Anita Schleutermann
19. John Schleutermann
20. Jeannette Schleutermann
21. Heiko
22. Alex Kauk
23. Kristin Johannsen
24. Marion Schäfer
25. Isabella Künzinger
26. Silke Mühlbacher
27. George L. Lopez
28. Juergen Niggemann
29. Claudia Zweinert
30. C.Seinsche
31. Erik Falk
32. Sam Becker
33. Juliane Linke
34. Daniela Schreiter
35. Dagmar Keiper
36. Rainer Brings
37. Stephan Siekmeyer
38. Katharina Winterhalder
39. Carina Ohmes
40.Claudia Schmidt
41. Cordula Rode
42. Martje Henrike Rode
43. Thomas Winterhalder
44. Barbara Kruse
45. Christina nowak
46. Rita Murawski-Nowak
47. Anja Bönsch
48. Josef Bönsch
49. Kristina Möller
50. Janina Waetzmann
51 Sabrina Stolzenberg
52. Tanja Einheuser
53. Christin Klepac
54.Marina Buchholz 
55. Renè Buchholz 
56. Monika Scheele Knight
57 Gabriele Reitz
58. Rainer Haggenmiller
59 Ulrike U
60. Jennifer Kazanci
61 Nicole Döling
62. Alexandra Lais
63. Rebecca F.
64. Alexander F.
65. Melanie Feldmann 
66. Karolina Wasalska
67. Claudia Steinhagen 
68. Nurten Meriç 
69. Ulrike Rost 
70. Andreas Hinz

rebloggt von Quergedachtes

Ich reblogge wegen unverschämtheiten die ich so nicht stehen lassen kann und bitte frau K mir doch eine Lösch PN zu schicken 😉

hier der Post :

Das wahre Gesicht, eine Chronik des Grauens

Wichtiger Hinweis: Wer diesen Blogpost  rebloggt und kommentiert muss damit rechnen, dass Frau Klemm um Löschung bittet. So geschehen im Blog von Sabrina Stolzenberg. Rebloggen also auf eigene Verantwortung!

Ich stecke eigentlich mitten in meiner Vorbereitung für eine Reise. Ich werde als Gast und Zuhörer in Nürnberg an einer Veranstaltung von Autismus Mittelfranken teilnehmen. Thema:

“Autismus-Therapie im Spannungsfeld zwischen Evidenzbasierung und Lebensqualität”

Übrigens entstanden aus der Stellungnahme des Vorstandes von Autismus Mittelfranken zum Thema ABA.

Ich wurde dann heute auf die Facebookseite von Autismus Karlsruhe hingewiesen. Hier wurde die Seite bzw. der Verein über die Facebook eigene Funktion mit einem Stern bewertet

Kommentar: Widerlicher Verein der ABA promoted

Gut, nicht jeder würde es so ausdrücken, aber es ist eine Meinung. Und das Autismus Karlsruhe ganz vorne beim Thema ABA dabei ist, ist kein Geheimnis.

Frau Klemm, ihres Zeichens ehemalige Vorsitzende des Vereines, reagierte auf diese Bewertung die NICHT von mir stammt wie folgt:

„Sehr geehrter Herr Kummer, in welchem Kontakt stehen Sie zu dem Verein. Haben Sie persönliche Erfahrungen mit ABA gemacht und warum bezeichnen Sie den Verein als widerllich.“

Es folgt ein Link zu folgendem Zeitartikel

Um es kurz zu machen: Der Artikel handelt von extremistischer Gewalt und rechtsradikalen Brandanschlägen auf Flüchtlingsheime.

Was will Frau Klemm uns damit sagen? Dass Kritiker nur „Scheiße im Kopf“ haben (Titel der verlinkten vierten Seite)? Oder doch, dass Autisten die sich gegen ABA aussprechen extremistisch sind? Alleine schon dieser Link kann als Provokation empfunden werden.

Herr Kummer antwortete dann für mich nachvollziehbar:

„Weil es sich bei ABA um eine von den meisten Autisten abgelehnte Menschenrechtsverletzung handelt…“

Frau Klemm antwortet dann (in Auszügen) folgendes:

„Sehr geehrter Herr Kummer, wahrscheinlich sind Sie ein Mensch mit Autismus und vielleicht nicht in der Lage, die Konsequenzen Ihres Handelns einzuschätzen.“

Wieso ist jemand der ABA Kritisiert wahrscheinlich Autist? Und warum wird dem Kommentator unterstellt dass er evtl. nicht in der Lage ist die Konsequenzen seines Handelns einzuschätzen? Etwas das sich, wenn man die Kommentare weiter verfolgt, eigentlich Frau Klemm fragen sollte.

„Ihre Aussage ist inhaltlich falsch, da es sich bei ABA um eine Naturwissenschaft handelt, die sich mit dem Verhalten von Lebewesen, z.B. Ihnen beschäftigt. Es handelt sich um Verhaltentherapie im weiteren Sinne.“

Ja was denn nun? Ist ABA eine eigene Disziplin der Naturwissenschaft? Oder doch eher eine Therapie(form) und damit Teil der Psychologie als wissenschaftliche Disziplin? Für mich widerspricht sich das.

Sam Becker ergriff danach das virtuelle Wort und verdeutlichte nochmal warum es Autisten gibt, die ABA ablehnen und warum sie dies tun. Ein Auszug davon:

„Es gibt auch nicht nur vereinzelte autisten die sich gegen ABA zu recht zur wehr setzen, sondern mittlerweile schon ganz viele. ABA Therrapeuten täten gut daran endlich diesen heute erwachsenen autisten zu zu hören und ihre kretik auch ernst zu nehmen. anstatt diese ständig herunter zu Putzen. denn unsere stimme zählt eben auch , es muss sich hier ganz gehörig etwas ändern. Und ich bin sehr froh darüber das immer mehr autisten den Mut aufbringen sich gegen diese art von Therrapie zur wehr zu setzen. mit freundlichen grüßen ihre sam becker“

Frau Klemm erklärte dann folgendes:

„In Deutschland gibt es fast keine BCBA und wenn arbeiten sie nicht nach den Standards des Gesundheitssystems in Amerika. Die meisten Menschen die in Deutschland an Kindern mit Autismus unter dem Namen ABA rumfuschen, haben gar keine Ausbildung und dürften das in Amerika nicht. Das gehört verboten und ist ein Versagen der deutschen Politik, die ganz insgesamt nicht sicherstellt, dass Menschen mit Behinderung in Deutschland nicht mit öffentlicher Finanzierung unlauteren oder schädigenden Praktiken ausgesetzt werden.“

Punkt 1: In Deutschland gibt es also kein „richtiges“ weil zertifiziertes ABA.

Punkt 2: Was unter ABA angeboten wird ist in Deutschland Pfusch (außer das was die wenigen zertifizierten machen).

Punkt 3: Was in Deutschland unter ABA läuft gehört verboten weil es schädigend und unlauter ist.

Natürlich betrifft das, laut Frau Klemm, nur die nicht zertifizierten ABA Anbieter. Soweit kein Wunder befindet sich Frau Klemm doch selbst in der Ausbildung zum BCBA.

Ich mache gerade meinen Abschluss als BCBA.

Interessant ist, dass man das schädliche ABA dadurch besser machen möchte indem man das “nicht zertifizierte ABA” als „Pfusch“ und „schädlich“ abwertet. Tut mir leid Frau Klemm: Das macht „Ihr“ ABA nicht einen Deut besser. Was wir kritisieren ist neben der Ausführung das Weltbild das hinter ABA steht: Autisten sind in ihren Augen defekt und müssen umerzogen werden. Und da sind sich alle ABA Therapien, egal ob zertifiziert oder nicht, gleich.

Weiter geht’s mit Frau Klemm herself:

„Und zu dem dummen Gepöbel mit den Behindertenrechten: Ich habe auch Rechte, meine Stimme als Erziehungsberechtige zählt auch und ich lasse mich nicht in der Öffentlichkeit von Menschen, auch wenn sie behindert sind, als jemand darstellen, der sein Kind quält. Das ist eine Unverschämtheit, zumal Sie keine Ahnung von dem Thema haben und es nur instrumentalisieren. Sie schaden ganz vielen Kindern und ihren Eltern.“

Behindertenrechte sind also dummes Gepöbel? Sowas aus dem Mund einer ehemaligen Vorsitzenden eines Regionalverbandes von Autismus Deutschland? Geschrieben von einer Person EDIT: die sich “in Ausbildung zum BCBA” befindet und “Abschlüsse und Referenzen in der evidenzbasierten Autismustherapie” hat?

Es wurde übrigens niemals behauptet, dass Frau Klemm ihr Kind quält. ABA als Therapieform wurde, und das war eine Meinungsäußerung, als Menschenrechtsverletzung betitelt. Menschenrechte sind vielfältiger als das Recht nicht gequält zu werden. Und auch Sam Becker erwähnte nur mögliche Folgeschäden. Anscheinend fühlte sich Frau Klemm aber auch genau dort angesprochen, woher kommt sonst die Interpretation von Quälerei?

Zum Schluss wirft man den Kritikern vor vielen Kindern und Eltern zu schaden. Es ist also ungebührlich und schädigend wenn man als Mensch ABA kritisiert? Ist ABA gar unantastbar?

Sam Becker versuchte wiederum zu erklären und vor allem sich des Vorwurfes zu erwehren nicht mitsprechen zu können.

Frau Klemm wiederum antwortete folgendes:

„Also ich bin jetzt gerade an zwei Hochschulen eine in der USA und eine in Deutschland und beschäftige mich von Morgens bis Abends mit nichts anderem. Ich habe Abschlüsse und Referenzen in allen möglichen Bereichen der evidenzbasierten Autismstherapie, die ich Ihnen auch gerne zu kommen lassen, wenn Sie mir Ihren akademischen Hintergrund vorab belegen.“

Man muss also einen akademischen Hintergrund haben um mit Frau Klemm über ABA zu diskutieren? Reicht ein Diplom, muss es ein Master sein oder geht unter einer Promotion nichts? Nur damit akademisch gebildete Autisten nicht umsonst versuchen mit Frau Klemm zu diskutieren. Wäre schade um die Zeit und wieder nur eine Rückweisung.

Zur immer wieder genannten „Evidenzbasierung“ wurde schon viel gesagt. Ich sage nochmal: Es ist auch augenscheinlich (also evident), dass das Abtrennen des Kopfes vom Restkörper eines Menschen zum Tode führt. Ist es deshalb angemessen? Ist es nicht. Und so ist es auch mit ABA: Es wird die Wirksamkeit (unter dem Aspekt des Verschwindens der autistischen Verhaltensweisen) untersucht und erfasst. Aber nicht was ABA mit den Menschen macht und welche Auswirkungen es hat. Die ABA Forscher werden schon wissen warum….

Sam Becker wies Frau Klemm übrigens darauf hin, dass sie weiblich sei und eine Anrede mit Herr Becker falsch ist. Frau Klemm interpretierte dann folgendes:

„Wir habe uns noch nie persönlich getroffen. Sie kennen mich nicht und mein Kind nicht, Unbekannterweise ist mir daher ein Fehler in Ihrem Geschlecht unterlaufen, anscheinend gibt Ihnen dies ein erfreuliches Gefühl der Überlegenheit und Macht. Dies so auszuschlachten, ist ja leider oft Teil der Behinderung, wenn Sie denn dann ohne Förderung in eine narzisstische Perversion übergeht, ist das Empathievermögen eingeschränkt oder gar nicht vorhanden.“

Für jemanden der, nach eigener Aussage, sich von Morgens bis Abends mit Autismus und ABA beschäftigt ist das eine gewagte Interpretation. Eine Autistin die darauf besteht FRAU Becker und nicht HERR Becker zu sein wird unterstellt das zu korrigieren weil sie ein Gefühl der Überlegenheit und Macht braucht? Jemand der EDIT: “Abschlüsse und Referenzen in der evidenzbasierten Autismustherapie” hat und sich in der “Ausbildung zum BCBA” befindet sollte solche Schlüsse besser nicht ziehen. Weiter noch wird aber eine Aussage getroffen die weder einer angehenden BCBA noch überhaupt jemanden zusteht der die kritisierte Person nicht kennt:

 „Dies so auszuschlachten, ist ja leider oft Teil der Behinderung, wenn Sie denn dann ohne Förderung in eine narzisstische Perversion übergeht, ist das Empathievermögen eingeschränkt oder gar nicht vorhanden.“

Autisten (und das ist eben die Behinderung um die es hier geht) werden also ohne Förderung (nach ABA?) oft zu jemandem der zu narzisstischer Perversion neigt. Geht es noch? Hier wird ein Urteil bzw. eine pauschale Aussage über Autisten getroffen die zutiefst beleidigend und herabwürdigend ist. Da bleibt mir nur die Frage:

„Frau Klemm: Wo ist IHRE Empathie für Autisten, deren Gefühle und Handlungen?“

Frau Klemm holt aber noch weiter aus:

„Die meisten Menschen ohne Kontakt zu Menschen mit Autismus können sich nicht vorstellen, wie narzisstisch pervers Menschen mit ihrem Behinderungsbild agieren können.“

Sie vertritt also die Meinung, dass die Autisten die sich zu Wort melden ihre Behinderung nutzen um narzisstisch pervers zu agieren.

Damit gibt sie sich ja klar ihre eigene Daseinsberechtigung als zukünftige EDIT: zertifizierte BCBA mit “Abschlüssen und Referenzen in evidenzbasierter Autismustherapie”: Denn mit Förderung werden aus Autisten auch keine narzisstischen perversen Menschen. Sie bewahrt diese Welt also vor diesen fürchterlich unangenehmen narzisstischen und perversen Autisten die entstehen wenn ABA nicht als Förderung angewandt wird. Wie menschenfeindlich kann ein Bild von Autismus und Autisten noch sein? Wie ableistisch, wie herablassend und Ehrabschneidend? Und solche Menschen mit eben diesem Menschenbild sollen EDIT: zukünftig als BCBA Experten für Autismus sein? Will das die Gesellschaft? Kann das eine Mutter wollen die ein autistisches Kind hat? Kann das im Sinne des deutschen EDIT: Gesundheitssystem sein, wenn autistische Menschen pauschal zu potentiellen narzisstischen pervers agierenden erklärt werden wenn sie sich nicht mit EINER Frühförderung unterziehen lassen? Und sind dann alle Autisten die zu alt für diese „Frühförderung“ sind nun narzisstische pervers agierende Menschen?

Eigentlich müssten wir alle dankbar sein. Dafür, dass eine angehende zertifizierte BCBA ABA EDIT: Expertin ihr wahres Gesicht zeigt. Und was sie von Kritik hält und wie sie über autistische Menschen denkt die ihre Meinung äußern. Damit dürfte sie dem Regionalverband Autismus Karlsruhe und sich selbst mehr geschadet haben als die ursprüngliche Bewertung „widerlich“ für die ABA Aktivitäten des Vereines.

P.S.: Für Fachärzte bin ich übrigens nur Autist. Weder Narzissmus noch Perversionen jedwelcher Art wurden bei mir diagnostiziert. Nur falls Frau Klemm den Blogpost hier zu sehen bekommt 😉

Update vom 6.11.2015:

Der entsprechende Diskussionsstrang ist über Nacht und im Laufe des heutigen Tages mehrfach verschwunden und wieder aufgetaucht. Wenn er denn mal wieder sichtbar ist fallen folgende Punkte auf:

Frau Klemm empfindet folgenden Kommentar als beleidigend:

Schnecken Post Sabine Klemm Ich möchte meinem Jungen keine Therapie zumuten bei der er von vornherein als “behindert” und in Ihren Augen ja wohl als minderwertig abgestempelt wird.
Ich befürchte er hat mehr Empathie als Sie, Frau Klemm

Ihre Reaktion:

Sabine Klemm Ach Frau Scheckenpost, wie beleidigent, aber wenn es Ihnen beim Erhalt Ihres Selbstbilds gut tut. Bitte suche Sie sich zukünftig eine anders Feindbild.

Wo ist da eine Beleidigung? Das man, nach all den voran geganenen Kommentaren, davon ausgeht das Frau Klemm autistische Kinder als minderwertig ansieht? Oder doch die Vermutung dass das Kind von “Schnecken Post” mehr Empathie im Vergleich zu ihr hat? Ich frage mich auch warum Frau Klemm anscheinend Kritik an ABA nicht von ihrer Person trennen kann. Würde sie sich sonst als “Feindbild” sehen? Also nicht das ich Frau Klemm als Feindbild definieren würde, aber wenn man die Erwähnung von Behindertenrechte als Pöbelei bezeichnet und Autisten unterstellt das sie wahrscheinlich nicht die Folgen ihres Handelns absehen können und damit endet, dass es zum Autismus quasi dazugehört, wenn er denn nicht gefördert wird, dass Autisten dann zu narzisstischen pervers agierenden Menschen werden, ja dann ist es für so manchen Menschen nicht weit dahin so eine Person als Feindbild zu sehen. Und ich kann es verstehen.

UPDATE 2 6.11.2015:

Auf Wunsch von Frau Sabine Klemm habe ich meine Annahme, sie strebe eine Arbeit als Therapeutin an oder sei schon so tätig, korrigiert. Die entsprechenden Stellen wurden editiert und mit einem EDIT: markiert. Ich bitte meine Fehleinschätzung zu entschuldigen, es war nicht meine Absicht Ihnen eine therapeiutische Tätigkeit zu unterstellen da diese Berufsbezeichnung in Deustchland auch geschützt ist. Sollte der Eindruck entstanden sein, dass Frau Klemm therapeutisch tätig ist bitte ich dies zu entschuldigen und die entsprechenden Korrekturen zu beachten.

Update 3 7.11.2015:

Wie ich soeben auf Facebook lesen kann möchte mich Frau Klemm, obwohl ich Ihrem Einwand,dass sie keine Therapeutin ist, umgehend Abgeholfen  und mich dafür entschuldigt habe, anzeigen.

Sabine Klemm Also gerade habe ich jetzt den Block von Quergedachtes gelesen und was Sie hier veranstalten, zeige ich bei der Polizei an.
Ich habe jetzt auch mal Screenshots gemacht.
https://quergedachtes.wordpress.com/

Ich habe die von Ihr gemachten öffentlichen Aussagen zitiert und meine Meinung dazu geäußert. Das fällt unter die freie Meinungsäußerung und die Pressefreiheit. Was hier anzeigefähig bzw strafrechtlich relevant sein soll ist mir ein Rätsel.