Ein „high-five“ für meinen tierischen Begleiter

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Heute blogge ich zu den Blogger-Thementagen und habe mir das Thema „tierische Begleiter“ ausgesucht.

Mein Alltag wird maßgeblich von meinem Hund dominiert. Er übernimmt sehr viele Aufgaben die ich ohne meinen Strupp kaum bewältigen könnte und gibt mir dadurch viel Lebensqualität zurück.

Strupp ist ein Shelty-Mischling. Recht clever und braucht nie lange um neue Aufgaben zu verstehen. Er ist super verkuschelt und sehr anhänglich.

Im Alltag unterstüzt er mich zb. beim Einkaufen oder beim Kontakteknüpfen.
Ich bin sehr häufig orientierungslos und finde mich durch eine Reizüberflutung oft schon in meiner näheren Umgebung nicht mehr zurecht. Manchmal ist es mir unmöglich, alleine ohne mich zu verlaufen in den Einkaufsladen zu gehen, der gerade einmal 200-300 Meter entfernt ist. Da nehme ich meinen Hund mit, der nie die Orientierung verliert und mit dem ich mir sicher sein kann, dass er mich dann auch nach Hause zieht, wenn ich nicht mehr weiter weiß. Ich habe auch Schwierigkeiten beim überqueren der Straße die Entfernungen richtig einzuschätzen. Habe ich mich einmal sehr verschätzt, ist mein Hund da der sich sofort die Leine schnappt und mich von der Fahrbahn runterzieht. Noch dazu habe ich Kontaktschwierigkeiten und mir fällt es unheimlich schwer Gespräche mit der Nachbarschaft anzufangen oder sie zu begrüßen. Strupp hingegen fällt das anscheinend gar nicht schwer und er hat ein unheimliches Mitteilungsbedürfnis, deshalb bellt er grundsätzlich freudig die Nachbarn an wenn er einen sieht. Eigentlich nur um Hallo zu sagen. So macht er Menschen auf mich aufmerksam, so dass ich reagieren muss und so ist für die Nachbarn auch recht schnell ein Hallo und guten Morgen drin, was ich sonst eher vergessen würde.

Aber mein Hund kann noch mehr. Ich verfalle oftmals in einen dissoziativen Zustand, was natürlich überhaubt nicht schön ist, gerade dann nicht wenn man draussen unterwegs ist. Auch hier hilft mein vierbeiniger Freund mir sehr. Er merkt sofort, wenn ich in einen solchen zustand hineingerate, nimmt dann die Leine in seine Schnauze knurrt und zieht wie wild daran herum, so dass ich durch die äusserliche Stimulation sehr schnell wieder zu mir komme. Wenn das Ziehen an der Leine nicht ausreicht, springt er an mir hoch und rempelt mich an. 😉

Zu Hause sorgt er für ein schnelles Herunterkommen, in dem er sich ruhig neben einen legt und mit einem auch stundenlang kuscheln kann. Mein Strupp ist die Wucht und unersätzlich für den Alltag bei mir. Er begleitet mich in vielen Situationen, bringt mich nach Hause und ich bekomme dadurch viel Lebensqualität zurück.

Was für ein Glück das ich ihn habe.

ich bin Teilnehmerin der Bloggerthementage ausgerichten von Quergedachtes

 

 

 

 

 

4 Gedanken zu “Ein „high-five“ für meinen tierischen Begleiter

  1. Och, ist der süß!
    Das er Dir hilft mit anderen in Kontakt zu kommen, glaube ich so fort. Da er ja wohl auch sehr lieb ist, wirst Du bestimmt oft auf ihn angesprochen, oder?

    Kommt ihr eigentlich dieses Jahr zum Congress?

  2. JA, wir kommen zum Congress und freuen uns schon riesig darauf.
    Mit meinem Wauzi werde ich tatsächlich fast überall angesprochen. Gute übung 😉
    Liebe Grüße
    Sam Becker

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